Die gemeinsamen sommerlichen Ausflüge fingen zunächst bescheiden an, als Besuche bei benachbarten Kapellen.

1927 war man in Horgenzell, 1928 in Wolfegg, wo dem Fürst zum 65. Geburtstag aufgespielt und mit der Wolfegger Kapelle ein Doppelkonzert veranstaltet wurde. Vieles beruhte auf persönlichen Beziehungen, wie heute auch, war doch der fürstliche Förster, Herr Diemer, Vorsitzender beim Kriegerverein, mit dem man eng verbunden war.

Die schlechten Wirtschaftsjahre brachten auch bei den Ausflügen Enthaltsamkeit. Erst 1935 begannen die Fahrten, bei denen ein Bus teils sogar für zwei Tage gemietet wurde:
1935 Tagesausflug zur Breitachklamm und Sturmannshöhle und nach Oberstdorf.
1936 Zweitagesausflug nach Schloss Linderhof, wobei in Garmisch übernachtet, der Wank bestiegen, die Partnachklamm besucht wurde und auf dem Rückweg auch die Königsschlösser nicht ausgelassen wurden.
1937 Zweitagesausflug nach Hindelang Oberjoch Nebelhorn mit Übernachtung in Oberstdorf.
1938 Tagesausflug in die „Ostmark“ nach Bludenz mit Bergtour.
1939 Fahrt in den Bregenzer Wald nach Schoppernau mit verschieden schweren Bergtouren.
Dann setzte der Krieg auch diesen Vergnügungen, von denen begeistert berichtet wird, ein Ende.

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