Anton Martin

Anton Martin

Alles, was wir vom Musikverein lesen, ist geprägt von einer bewundernswerten Beständigkeit, nicht nur in den Anlässen zu denen gespielt wird, sondern vor allem auch durch die Treue aller Mitglieder. Wir begegnen bis heute den gleichen Namen, denn die Familien führen die Tradition fort.

Mit Anton Martin, zunächst Schriftführer, taucht so ein Name auf, der in der Geschichte des Vereins neben anderen beispielhaft ist. Von der ersten Stunde an hat dieser Mann seine ganze Kraft dem Verein gewidmet.

Nachdem sich schon in der ersten Ausschusssitzung das Personalkarussell drehte, weil Josef Steinhauser die Aufgabe des Corpsführers und 2. Dirigenten doch nicht wahrnehmen wollte, wurde Anton Martin Corpsführer und 2. Dirigent.

Fast jede Weihnachtsfeier hat er eröffnet. Am 1. September 1939 zog man ihn zum Polenfeldzug ein. Er hatte aber das Glück, im Februar 1940 zur Jahres-hauptversammlung wieder zurück in der Heimat zu sein, und war ab da ununterbrochen für den Verein tätig.

Für seine Musiker tat er alles, etwa, dass er in ärmlichen Zeiten Noten von Hand für sie abschrieb. Ein solches Notenbuch kann man heute noch bewundern.

Weitere Namen begegnen uns in den schriftlichen Zeugnissen in seltener Beständigkeit. Da ist z. B. der Name des Schriftführers Anton Schütterle, der von 1928 bis zum Kriegsende alle Begebenheiten treulich festhielt. Es ist der Vater unseres Fahnenbegleiters Anton Schütterle. Ebenso stetig begleitet uns der Name Joseph Reich. Er führte von 1928 bis Kriegsende die Kasse.

 

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